Kranenburg, ein kleines Städtchen am Niederrhein, dicht an der Holländischen Grenze, wurde 1225 durch Graf Dietrich VI von Kleve gegründet, es liegt direkt an der Via Romana zwischen Xanten und Nimwegen.
Der Name Kranenburg, scheint nach weitverbreiteter Ansicht von der damaligen Anwesenheit einer großen Anzahl von Kranichen abgeleitet worden zu sein. Es könnte sich aber auch um die heute noch vorkommenden Fischreiher handeln.
Kranenburg ist auch ein Wallfahrtsort. Pilger von nah und fern kommen seit 1308 zur Verehrung einer Christusfigur in der Form eines Kreuzes in die Stadt. Der Legende nach wuchs das Holzkreuz aus einer Hostie die bei einem Baum weggeworfen wurde.
Teile der Stadtmitte erscheinen heute noch mittelalterlich, z. B. Häuser die ein Teil der alten Stadtmauer sind. Das ist eigentlich nicht ungewöhnlich in Deutschland, aber Kranenburg hat mehr als
üblich. Der
historische Ortskern wird vom Wahrzeichen, dem Mühlenturm, und der Pfarrkirche geprägt.
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Der Teegarten